Archiv für die Kategorie ‘Filmemacher’

Clive Barkers NIGHTBREED erstmals in einer ungekürzten Rohschnittfassung zu sehen

Samstag, 06. Februar 2010

Nightbreed, Clive Barker. Workprint Uncut auf dem HorrorHound Weekend.Von den drei Filmen, bei denen der britische Horrorautor Clive Barker bislang auf dem Regiestuhl gesessen hat, konnte lediglich „Hellraiser“ eine breitere Öffentlichkeit erreichen. Die ikonische Figur des Pinhead gehört zu den bekanntesten Erfindungen des Genres, doch im Grunde ist sie nur ein Beispiel für Barkers ausufernde Monster-Fantasien. Seine zweite Regiearbeit hatte sich nicht weniger zum Ziel gesetzt, als eine Art „Star Wars“ des Horrorkinos zu werden. An bizarren Kreaturen sollte es nicht scheitern, denn die Geschichte um die unterirdische Stadt Midian, die von allerlei erschreckenden Gestalten bevölkert ist, bot reichlich Raum für ebenso grauenerregende wie faszinierende Fabulierlust. Im Weg standen Barker damals allerdings die Entscheider von Fox und Morgan Creek.

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Steven Spielberg verfilmt Stephen King

Freitag, 27. November 2009

Stephen King, "Under the Dome" (Quelle / Source: simonandschuster.com)Die Tinte von „Under the Dome (dt.: Die Arena)“, Stephen Kings gerade erst veröffentlichten neuesten Mammutwerk, ist noch nicht vollständig getrocknet, da sind die Verfilmungsrechte bereits vergeben. Was die Fans des meistverkauften Schriftstellers der Gegenwart dabei vor allem aufhorchen lässt, ist der Name des Käufers: Steven Spielberg.

Eine Mini-Serie soll es nach Angaben von Variety werden, und King selber wird zusammen mit Spielberg als Executive Producer fungiern. Derzeit treffe man sich mit möglichen Drehbuchautoren, die man – so die Strategie – verpflichten wolle, bevor das Projekt an einen Sender verkauft werde.

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Unveröffentlichte Fotografien von Dennis Hopper

Samstag, 17. Oktober 2009

Zwei Generationen haben ihre ganz eigene ikonische Rolle vor Augen, wenn sie an Dennis Hopper denken. Doch zwischen dem friedlichen Biker Billy aus „Easy Rider“ und dem abgründigen Vergewaltiger Frank aus David Lynchs filmischem Alptraum „Blue Velvet“ liegen nicht nur fast zwei Jahrzehnte, sondern auch eine überaus exzessive Drogenkarriere.

Wer dem entspannt wirkenden älteren Herr mit weißem Kinnbart heute gegenüber steht, wird Schwierigkeiten haben, dem schönen Schein zu trauen – zu mächtig ist das Bild, das sich über die Jahre eingebrannt hat. Hopper war schon immer eine Ausnahmegestalt, und das als Schauspieler, Autor, Regisseur, Maler und Kunstsammler. Ein exquisiter Bildband mit einer Menge zuvor unveröffentlichter Aufnahmen des Fotografen Hopper erlaubt einen direkten Blick mit den Augen von „Mr. Sixties“, wie ihn David Lynch einmal genannt hat.

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David Lynch im Max Ernst Museum

Freitag, 16. Oktober 2009

„I like to kill Deer“ heißt ein Ringtone, der sich auf David Lynchs offizieller Homepage downloaden lässt, doch im Fall des Mannes, der seit ein paar Jahren den Weltfrieden mithilfe von Meditation herbeiführen will, ist ganz sicher das Gegenteil der Fall. Nichts in David Lynchs Universum lebt von klassischer Konsistenz, und das meiste lehnt alle gewohnte Sicherheit so entschieden ab, dass es einem den Boden unter den Füßen wegziehen kann. Eine Ausstellung im Max Ernst Museum ermöglicht ab dem 22. November einen Blick in Lynchs dunkle Herrlichkeit und heißt deshalb auch „Dark Splendor“.

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Trick or Treat: Harper´s Bazaar zeigt Halloween-Fotostrecke von Tim Burton

Dienstag, 13. Oktober 2009

Um ein bisschen die Werbetrommel für eine Retrospektive seiner skurrilen Schöpfungen in einer eigenen Ausstellung des New Yorker Museums of Modern Art ab dem 22. November zu rühren (und zudem ganz sicher ein schickes Honorar zu kassieren), entwarf Tim Burton zusammen mit Fotograf Tim Walker im Auftrag des US-Modemagazins Harper´s Bazaar jüngst eine Bilderserie, die offenbar an alle diejenigen gerichtet ist, die ihrer Kreditkarte zu Halloween Saures geben wollen.

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Rambo auf Mutantenjagd? Stallone gibt Einblicke in Teil 5

Dienstag, 08. September 2009

Rambo V - The Savage Hunt.Aus echten Kriegern werden einfach keine friedlichen Farmer. Und so kann Sylvester Stallone sein erfolgreiches Alter Ego auch beim besten Willen nicht aufs Altenteil schicken. Mit weltweiten Einspielergebnissen von 113 Millionen USD war der bislang letzte Aufguss der Serie („John Rambo“) zu erfolgreich ausgefallen, um dem arg gebeutelten Vietnamveteranen nicht noch ein weiteres Mal eine Waffe in die Hand zu drücken. Doch was Stallone jetzt über den geplanten Inhalt des nächsten Teils zum Besten gab, lässt selbst eingefleischte Fans aufmerken.

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Quentin Tarantinos Top 20

Freitag, 04. September 2009

Wie ernst man die eigenen Bestenlisten nehmen kann, wissen nur echte Fanboys. Was genau hinter dem Bedürfnis steht, sich Hitparaden seiner Lieblinge aufzustellen, ist echter Stoff für die Psychoanalyse. Kinder machen es andauernd und schaffen sich auf diese Weise offenbar eine sinnvolle Ordnung über so wichtige Kategorien wie beste und zweitbeste Freunde, Spielzeuge, T-Shirts und anderes mehr. Echte Freaks lassen auch später im Leben nie ab von diesem Prinzip. Quentin Tarantino zum Beispiel. Dass sich seine Charts in erster Linie ums Kino drehen, ist dabei Ehrensache.

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THIRST – Park Chan-Wook in Berlin

Dienstag, 18. August 2009

Während Robert Downey jr. Gerüchten zufolge mit Lestat demnächst den blasiertesten aller Vampire wieder zum Leinwandleben erweckt*, scheint der filmische Vampirismus derzeit vor allem von kreischenden Teenagern überschattet zu sein, die nicht genug bekommen können von „Twilight“, jener arg konservativen Soap Opera um ewiges Leben und Enthaltsamkeit vor der Ehe, mit der sich Autorin Stephenie Meyer ohne größeres schriftstellerisches Talent ihre Altersversorgung sichern konnte. Ausgerechnet auf den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes zeigte sich aber dann doch, dass dem Thema durchaus noch der eine oder andere Blutstropfen abzugewinnen ist. „Thirst (Bakjwi)“ stieß gar auf derart große Begeisterung, dass er am Ende den Prix du Jury mit nach Hause nehmen konnte.

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Tim Burton goes MoMA

Donnerstag, 13. August 2009

Während die ersten Stills und Trailer zu seinem heiß ersehnten nächsten Wunder(land)werk von offizieller Hand derzeit gerade über die Netzwelt verstreut werden, lässt eine Ankündigung des New Yorker Museum of Modern Art die Anhänger des allzeit schwarz gekleideten Filmemachers vermutlich vor Begeisterung in die Scherenhände klatschen: Eine Ausstellung mit rund 700 Exponaten aus Tim Burtons persönlicher Gruselkammer der letzten fast fünfzig Jahre verspricht nicht wenig. Wer ohnehin schon immer geglaubt hat, den späteren Erfinder ebenso düsterer wie skurriler Fantasiewelten bereits in Zeichnungen aus Kindertagen finden zu können, wird sich hier vermutlich bestätigt finden.

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