Satte 800 Millionen US-Dollar hat James Cameron mit seiner bahnbrechenden 3D-Fantasie in gerade einmal zwei Wochen Spielzeit den Taschen eines zahlungswilligen Publikums entlockt, und das gänzlich mühelos. Wer hierzulande eine allgegenwärtige Plakatierungskampagne befürchtete, konnte rasch aufatmen. „Avatar“ hatte weltweit längst genügend Aufmerksamkeit und erwartungsvolle Ungeduld ausgelöst, um sich ausuferndes Bekleben der Städte sparen zu können. Warum der Besucherstrom zurecht nicht so schnell nachlässt, erklärt unsere überaus berauschte Filmkritik.